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Präsident Mbeki tritt zurück

21. September 2008

Am 20.09.2008 gibt Präsident Mbeki von Südafrika seinen Rücktritt bekannt, und folgt damit der Aufforderung der ANC sein Amt vorzeitig zu räumen. Thabo Mbeki regiert seit 1999 Südafrika, und hatte damals das Amt von Nelson Mandela übernommen. Die letzten Jahre wurde Mbeki nachgesagt den Kontakt zur innenpolitischen Realität verloren zu haben. (Auch bei Deutschen Politiker zu beobachten, jedoch für Deutschland Nebensache)

Eskaliert ist die Situation mit dem internen Machtkampf innerhalb der ANC zwischen Mbeki und Jacob Zuma der Dezember 2007 als Parteivorstand der ANC gewählt wurde. Es wird vermutet dass Mbeki hinter den erneuten Untersuchungen zum Korruptionsskandal von Zuma steckt. Gerüchten zufolge wird es eine Übergangspräsidentin geben, nämlich Baleka Mbete, eine Zum-Getreue.

Keine Ruhe in Simbabwe

22. Juni 2008

Nachdem Tsvangirai die erste Wahlrunde gewonnen hatte, jedoch nicht die absolute Mehrheit erreichen konnte, muss Er sich und Seine Partei zur Stichwahl stellen. Dies sind die ersten Anzeichen einer Demokratischen Wahl. Leider war’s das auch schon.

Zwischen den Wahlen schlief Robert Mugabe natürlich nicht. Er schickte Seine Schlägertruppen um die Anhänger der Opposition mit Gewalt und Mord einzuschüchtern. Zehntausende wurden vertrieben, und allein schon vor der Wahl wurden vermutlich über 80 Menschen ermordet. Tsvangirai kündigte an die Stichwahl zu boikottieren.

Dies würde bedeuten dass Robert Mugabe mit seiner ZANU-PF an der Macht bleibt, und dass die Menschen weiter leiden werden.

Leider ist der Respekt Mugabe gegenüber zu groß, was verhindert dass die afrikanischen Staaten eingreifen. Leider sah man öfters Bilder von Mbeki (Südafrika) und Mugabe Hand in Hand in Harare für Fotos posieren, während das Volk verprügelt und ermordet wird.

Wir wünschen dem Volk in Simbabwe Mut und Kraft, denn Hilfe von aussen wird es kaum geben…

Regierungswechsel in Simbabwe?

2. April 2008

In Simbabwe sieht es fast danach aus dass ein Regierungswechsel ansteht. Nach den Wahlen wurde viel spekuliert, vor allem weil die Auszählung der Wahlzettel unerklärlich lange dauerte. Gemunkelt wurde natürlich dass in dieser Zeit die Stimmen und Ergebnisse gefälscht wurde.

Robert MugabeLange ging es hin und her, auf der einen Seite die Bewegung für demokratischen Wandel (MDC) die den Sieg vorzeitig beansprucht, und auf der anderen Seite die Regierungspartei (Zanu PF) die knurrend die Siegestiraden mit einem Staatsstreich gleichstellte.

Am 02.04.2008 gibt es eine Aussage der Wahlkommission die bestätigt dass die MDC von insgesamt 210 Sitzen, 96 erringen konnte, die Zanu PF nur 93. Eine Splitterpartei der MDC erhielt 9 Mandate.

Damit ist es sehr wahrscheinlich dass Robert Mugabe sein Hut nehmen muss, und den Platz für den Rivalen Morgan Tsvangirai räumen muss.

Letztendlich muss man abwarten was passiert, denn es kann noch nachgezählt werden, und es kann noch zu Gewaltausschreitungen kommen.

Wir wünschen uns dass Herr Mugabe das Ehrenvolle tut, und sich für die Werte einsetzt die Er einst vertreten hat.

Menschenverachtliches Video in Südafrika aufgetaucht

29. Februar 2008

Februar 2008 kommt in Südafrika ein Video ans Tageslicht auf dem 4 weiße Studenten schwarze Angestellte eines Universitäts-Wohnheim erniedrigen, und diese dazu zwingen ein Brei gemischt aus dicken Knoblauch-Stücken und Urin zu essen. Dieses Video ist im Rahmen einer Aufgabe zum Thema “Integration” an der Uni eingereicht worden.

Verständlich ist die Empörung groß, und im ganzen Land wird protestiert. Es ist ein Jammer dass es immer noch zu solchen Taten kommt, man denkt auch an die Handyaufnahmen aus Deutschland wo ein Schüler von seinen Kameraden gedemütigt wurde. Ich hoffe nur dass es keine bleibendes Wunden in dem bereits historischem angespannten Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß in Südafrika hinterlässt.

Anbei haben wir noch eine Videoreportage zur Vollständigkeit angehängt.

Südafrikas Stromprobleme werden im Parlement diskutiert

31. Januar 2008

Durch die anhaltende knappheit an Strom kocht das Thema auch in politischen Kreisen hoch. Mittlerweile sehen auch die Politiker ein dass die Stromausfälle eine riesige Bedrohung für Südafrika bedeutet.

Die Energieministerin Bujelwa Sonjica eröffnete die Diskussion und wurde prompt mit Schreien und Buh-Rufen empfangen. Sie entschuldigte sich für schlechte Planung, und räumte Versäumnisse bei der langfristigen Planung ein. Für die Stromausfälle machte Sie unter anderen auch die 7 prozentige Wachstumsrate der letzten Jahre verantwortlich. Sie hatte wohl schon vergessen dass die Regierung vor mehr als 8 Jahren auf diese Thematik hingewiesen wurde, diese es aber als unnötig abgetan haben.

Bujelwa Sonjica ignorierte Rufe nach Ihrem Rücktritt, und war prompt mit Lösungsvorschlägen zur Stelle. Sie werden es nicht glauben, Duschen ist nicht nur eine Wunderwaffe gegen AIDS, sondern auch gegen Stromausfälle hilft es! Investieren Sie nicht mehr in Gold (Denn dies kann eh nicht mehr abgebaut werden wegen…ja, richtig, Stromausfällen) sondern investieren Sie Ihr Geld in Duschen aller art!

Bujelwa Sonjica schlug des weiteren vor dass die Menschen statt baden, duschen sollen, Energiesparlampen eingesetzt werden müssen, und dass die Menschen früher ins Bett gehen sollen.

Na, dann gute Nacht Südafrika!


 
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Bo Kaap
Green Market Square
Strauß bei Oudtshoorn
St. Georges Cathedral in Kapstadt
Südafrikanische Protea
False Bay
Sonnenuntergang
Weinbaugebiet bei Somerset West
 
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