Keine Ruhe in Simbabwe
22. Juni 2008Nachdem Tsvangirai die erste Wahlrunde gewonnen hatte, jedoch nicht die absolute Mehrheit erreichen konnte, muss Er sich und Seine Partei zur Stichwahl stellen. Dies sind die ersten Anzeichen einer Demokratischen Wahl. Leider war’s das auch schon.
Zwischen den Wahlen schlief Robert Mugabe natürlich nicht. Er schickte Seine Schlägertruppen um die Anhänger der Opposition mit Gewalt und Mord einzuschüchtern. Zehntausende wurden vertrieben, und allein schon vor der Wahl wurden vermutlich über 80 Menschen ermordet. Tsvangirai kündigte an die Stichwahl zu boikottieren.
Dies würde bedeuten dass Robert Mugabe mit seiner ZANU-PF an der Macht bleibt, und dass die Menschen weiter leiden werden.
Leider ist der Respekt Mugabe gegenüber zu groß, was verhindert dass die afrikanischen Staaten eingreifen. Leider sah man öfters Bilder von Mbeki (Südafrika) und Mugabe Hand in Hand in Harare für Fotos posieren, während das Volk verprügelt und ermordet wird.
Wir wünschen dem Volk in Simbabwe Mut und Kraft, denn Hilfe von aussen wird es kaum geben…

Lange ging es hin und her, auf der einen Seite die Bewegung für demokratischen Wandel (MDC) die den Sieg vorzeitig beansprucht, und auf der anderen Seite die Regierungspartei (Zanu PF) die knurrend die Siegestiraden mit einem Staatsstreich gleichstellte.







