Südafrika Reise |
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Die südafrikanische
Wirtschaft ist relativ stabil,
wenn man bedenkt dass das Land einen Reichtum an Rohstoffen
und Bodenschätze besitzt die abgebaut werden. Auch
hat es die neue südafrikanische Regierung geschaft
die Machtübernahme ohne radikale Eingriffe in das
tägliche Leben zu schaffen. Dies weckte Vertrauen
unter internationalen Investoren. Hier erläutern
wir einige Aspekte der Wirtschaft in Südafrika.
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Die südafrikanische Wirtschaft |
Die
UN klassifiziert Südafrika als
ein Land mit durchschnittlichen Einkommen und
einem Reichtum an Rohstoffen eingestuft. Finanzen,
Rechtstände, Energie und Transport sind gut
entwickelt, und der Johannesburg Securities Exchange
(JSE) gilt zu den Top 20 Börsen der Welt.
Es gibt eine moderne Infrastruktur die eine effiziente
Güterverteilung in die Städte gewährleistet.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) positioniert das
Land unter den 50 reichsten Ländern der Welt.
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In vielen Aspekten ist Südafrika
gut entwickelt, jedoch ist diese Entwicklung hauptsächlich
in 4 Regionen konzentriert, nämlich Kapstadt,
Durban, Johannesburg und Port Elizabeth. Abgesehen
von diesen 4 Zentren, ist die Entwicklung eher
durchschnittlich, und es herrscht noch sehr viel
Armut trotz Anstrengungen der Regierung dies zu
ändern. Neue Entwicklungsgebiete zeichnen
sich aus zwischen Mosselbay und Plettenberg Bay,
Rustenburg, Nelspruit, Bloemfontein und an der
Westküste nördlich von Kapstadt.
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Große
Einkommensunterschiede und eine Doppelwirtschaft
klassifizieren Südafrika als Entwicklungsland.
In Südafrika gibt es mit den größten
Einkommensunterschieden der Welt. Nach mehreren
wachstumsstarken Jahren ging die Arbeitslosigkeit
zurück, trotzdem hat das Land mit vielen
Problemen wie Kriminalität, Korruption und
AIDS zu kämpfen.
Es wird geschätzt dass Südafrika etwa
30% des BIP von Afrika erwirtschaftet, und ist
zugleich der größte Energielieferant,
und auch der größte Energieverbraucher
in Afrika.
Der Rand (ZAR) ist die Landeswährung, und
war laut der Bloomberg Currency Scorecard der
beste Performer gegen den US Dollar zwischen 2002
und 2005.
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Die Preisschwankung des Rands
in 2001 haben die Wirtschaft sehr belastet. Hier
war der niedrigste Stand gegen den Dollar bei
R13,86 für einen US Dollar. Damit gepaart
war natürlich die Angst um die Inflation.
Die Reservebank hat deswegen auch die Zinssätze
hoch gesetzt. Seitdem hat sich der Rand erholt,
und ab Januar 2007 wird die Währung wieder
bei R6.99 für einen US Dollar gehandelt.
Der starke Rand erschwert jedoch den Export, und
viele Firmen fordern die Regierung einzugreifen.
Viele müssen auch Personal entlassen um Konkurrenzfähig
zu bleiben.
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In Südafrika haben schätzungsweise
21,5% der Erwachsenen AIDS, Stand 2003. Nach vielen
Verzögerungen hat die Regierung den Kampf gegen
die Seuche unterstützt. Studien haben festgestellt
dass Neuinfektionen sinken und dass die Sterberaten
in 2008 einen Höhepunkt erreichen werden.
Flüchtlinge aus Ländern wie Zimbabwe,
Mosambique, Malawi und Kongo lassen sich in Südafrika
nieder, und bilden eine große Minderheit
im Land. Eine hohe Arbeitslosenzahl in der Unterschicht
verursacht auch Ausländerfeindlichkeit den
Immigranten gegenüber. Ausländer werden
häufig gegen Niedrigstlöhne eingestellt,
und die Südafrikaner gehen leer aus. Auch
deswegen wurden die Einreisebestimmungen ab 1994
deutlich verschärft.
Zu Südafrika gehören auch die sub-antarktischen
Inseln Prince Edward Islands (290 Quadratkilometer)
und Marion Island (45 Quadratkilometer).
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