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Die Wirtschaft und Aktienmärkte in Südafrika
Die südafrikanische Wirtschaft ist relativ stabil, wenn man bedenkt, dass das Land einen Reichtum an Rohstoffen und Bodenschätzen besitzt, die abgebaut werden. Auch hat es die neue südafrikanische Regierung geschaft, die Machtübernahme ohne radikale Eingriffe in das tägliche Leben zu schaffen. Das Land hat die größte Wirtschaft in Afrika, und pflegt enge Handelsbeziehungen mit Afrikanischen Ländern wie Gabun, sowie Europa, Amerika, und Asien. Dies weckt Vertrauen unter internationalen Investoren. Hier erläutern wir einige Aspekte der Wirtschaft in Südafrika.
Die südafrikanische Wirtschaft

Goldmine und RohstoffeDie UN klassifiziert Südafrika als ein Land mit durchschnittlichen Einkommen und einem Reichtum an Rohstoffen. Finanzen, Rechtstände, Energie und Transport sind gut entwickelt, und der Johannesburg Securities Exchange (JSE) zählt zu den Top 20 Börsen der Welt. Es gibt eine moderne Infrastruktur die eine effiziente Güterverteilung in die Städte gewährleistet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) positioniert das Land unter den 50 reichsten Ländern der Welt.

In vielen Aspekten ist Südafrika gut entwickelt, jedoch ist diese Entwicklung hauptsächlich in 4 Regionen konzentriert, nämlich Kapstadt, Durban, Johannesburg und Port Elizabeth. Abgesehen von diesen 4 Zentren, ist die Entwicklung eher durchschnittlich, und es herrscht noch sehr viel Armut trotz Anstrengungen der Regierung, dies zu ändern. Neue Entwicklungsgebiete zeichnen sich aus zwischen Mosselbay und Plettenberg Bay, Rustenburg, Nelspruit, Bloemfontein und an der Westküste nördlich von Kapstadt.

Ekonomie in SüdafrikaGroße Einkommensunterschiede und eine Doppelwirtschaft klassifizieren Südafrika als Entwicklungsland. In Südafrika gibt es wahrscheinlich die größten Einkommens -Unterschiede der Welt. Nach mehreren wachstumsstarken Jahren ging die Arbeitslosigkeit zurück, trotzdem hat das Land mit vielen Problemen wie Kriminalität, Korruption und AIDS und wieder zunehmender Arbeitslosigkeit zu kämpfen.

Es wird geschätzt dass Südafrika etwa 30% des BIP von Afrika erwirtschaftet, und ist zugleich der größte Energielieferant, und auch der größte Energieverbraucher in Afrika.
Der Rand (ZAR) ist die Landeswährung, und war laut der Bloomberg Currency Scorecard der beste Performer gegen den US Dollar zwischen 2002 und 2005.

Immobilienpreise in Südafrika sind seit den 90er Jahren stark gestiegen, so haben die meisten Immobilien zum Beispiel im Western Cape sich im Wert nahezu verfünffacht. Im Vergleich zu Europa sind Immobilien und Eigenheime in Südafrika relativ günstig zu erwerben. Selbst in Südafrika ist eine Finanzierung des Eigenheims meist nur durch einen Kredit möglich. Mehr Infos zum Eigenheimbau in Deutschland finden Sie hier: www.immobilienkredit-plus.de (Infoportal mit Finanzierungsmöglichkeit und mehr)
 

Die Preisschwankung des Rands in 2001 haben die Wirtschaft sehr belastet. Hier war der niedrigste Stand gegen den Dollar bei R13,86 für einen US Dollar. Damit gepaart war natürlich die Angst um die Inflation. Die Reservebank hat deswegen auch die Zinssätze hoch gesetzt. Seitdem hat sich der Rand erholt, und momentan wird die Währung wieder bei ca R 7,50 für einen US Dollar gehandelt. Der starke Rand erschwert jedoch den Export, und viele Firmen fordern einen Eingriff der Regierung. Viele müssen auch Personal entlassen um konkurrenzfähig zu bleiben.

 
Grasland

In Südafrika haben schätzungsweise ca 20% der Erwachsenen AIDS, Stand 2011. Nach vielen Verzögerungen hat die Regierung den Kampf gegen die Seuche unterstützt. Studien haben festgestellt dass Neuinfektionen sinken, vor allem seit große Teile der Infizierten Zugang zu entsprechenden Medikamenten haben.
Flüchtlinge aus Ländern wie Zimbabwe, Mosambique, Malawi und Kongo lassen sich in Südafrika nieder, und bilden eine große Minderheit im Land. Eine hohe Arbeitslosenzahl in der Unterschicht verursacht Ausländerfeindlichkeit den Immigranten gegenüber. Ausländer werden häufig gegen Niedrigstlöhne eingestellt, und die Südafrikaner gehen leer aus. Auch deswegen wurden die Einreisebestimmungen ab 1994 deutlich verschärft.

Zu Südafrika gehören auch die sub-antarktischen Inseln Prince Edward Islands (290 Quadratkilometer) und Marion Island (45 Quadratkilometer).

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